Ich arbeite verhaltenstherapeutisch.
Die Verhaltenstherapie basiert auf der Annahme, dass alles Verhalten, Denken, Fühlen und auch körperliche Reaktionen erlernt und somit auch wieder verändert werden können. Neben der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie gehört die Verhaltenstherapie zu den wissenschaftlich geprüften und anerkannten Therapiemethoden.
Die Verhaltenstherapie bietet dabei vielfältige Herangehensweisen und Methoden:
Vielen ist zum Beispiel die Konfrontationstherapie bei bestimmten Ängsten (z.B. vor Höhe oder Autobahnfahrten) bekannt. Auch die kognitive Verhaltenstherapie nach Aaron Beck, bei der man beispielsweise sein Denken auf logische Fehler überprüft oder neuere Ansätze, wie die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Kabat-Zinn gehören zum verhaltenstherapeutischen Repertoire.
Die Verhaltenstherapie eignet sich u.a. bei folgenden Problemen:
- Depressionen
- Angststörungen (Panikstörungen, Soziale Phobien, Zwängen)
- Belastungsstörungen (z.B. posttraumatische Belastungsreaktionen)
- Somatoforme Störungen
- Psychosomatische Erkrankungen
- Essstörungen
Die Verhaltenstherapie ist ein transparentes Verfahren. Der Therapeut analysiert gemeinsam mit dem Patienten die Probleme und formuliert Ziele, die erreicht werden sollen. Dabei ist aktive Mitarbeit des Patienten, z.B. in Form von Hausaufgaben nötig. Die Verhaltenstherapie ist somit eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ und soll dabei unterstützen die eigenen psychischen Probleme zu überwinden.